1992 - 2001

UNIMOG BAUREIHE 408/418

1992 - 2001

1992 lösen die neuen mittleren und leichten Baureihen 408 (U 90) und 418 (U 110 und U 140) die noch jugendlichen Vorgängermodelle der Baureihen 407 und 417 ab. Typisch für die neuen Reihen ist ein rundum neu gestaltetes Fahrerhaus mit sehr abschüssig gehaltener Frontpartie, woraus eine besonders gute Sicht nach vorn resultiert.

OPTIONAL MIT EXTRA SICHTKANAL

Auf Wunsch gibt es die neuen Typen auch mit einem asymmetrisch auf der Fahrerseite angeordneten Sichtkanal, der optimale Sicht auf die Geräte bietet und ein schnelles An- oder Abkoppeln auch im Einmannbetrieb gewährleistet. Dem Fahrverhalten kommen ein neuer Rahmen sowie progressiv wirkende Schraubenfedern zugute. Und die komplett neu gestaltete Kabine bietet deutlich mehr Platz und Wohnlichkeit als vorher.

KABINE VON RANG

Rund 80 Millionen Mark sind in diese neu konzipierte Kabine, ein optimiertes Fahrwerk, die Geräteverriegelung namens Servolock sowie die Tauglichkeit für biologisch abbaubare Hydrauliköle geflossen. Und es arbeitet jetzt sogar ein Fünfzylinderdiesel im Maschinenraum: der Vorkammerdiesel OM 602 mit 87 PS, den fünf Jahre nach dem Debüt aber schon die ladeluftgekühlte Turbovariante OM 602 DE 29 LA in Euro 2 ablöst.

Nicht zu unterscheiden sind äußerlich von der Baureihe 408 die mittelschweren Kollegen der Baureihe 418, die ebenfalls im Jahr 1992 antreten. Ihnen liefert ein vierzylindriger Turbo-Direkteinspritzer (OM 364 LA) mit 136 PS in Euro 1, später dann 140 PS in Euro 2, die treibende Kraft.

3,2 BIS 4,2 TONNEN GESAMTGEWICHT

Die Typenvielfalt reicht in der Baureihe 408 vom U 90 mit 3,2 bis 3,9 Tonnen Gesamtgewicht bis zum U 100 turbo, der maximal 5,5 Tonnen als zulässiges Gesamtgewicht erreicht. Die Baureihe 418 startet mit dem 102 PS starken U 110 für 4,2 Tonnen Gesamtgewicht; ihren krönenden Abschluss bildet der U 140 T mit 140 PS starkem Vierzylinder OM 364 LA und 4,5 Tonnen Gesamtgewicht.