1956 - 1971

UNIMOG BAUREIHE 411

1956 - 1971

Der Nachfolger der Baureihen 401 und 402 heißt Baureihe 411 und tritt äußerlich fast unverändert an. Es bleibt bei den zwei Radständen von 1.720 sowie 2.120 Millimetern. Das Funktionsspektrum erweitert sich allerdings durch die Option auf eine „Unimog-System“ genannte Zusatzausrüstung, die Finessen wie Druckluftanlage, Kriechgang oder Kraftheber bieten kann.

SYNCHRONGETRIEBE SERIENMÄßIG

Die Leistung des Fahrzeug klettert schrittweise von 25 auf 32 PS. Dahinter steckt aber weiterhin der Vorkammerdiesel OM 636/VI-U. Ab 1957 gibt es optional erstmals ein synchronisiertes Getriebe, die Lenkung Fulmina Typ 25 weicht im Lauf der Zeit dem Typ 30. 1958 erhöht das Werk das Tankvolumen von 40 auf 60 Liter. 1959 liefert Mercedes-Benz das Synchrongetriebe serienmäßig, auf Wunsch ist dann auch Druckluft-Bremsanlage und ein zweistufiges Kriechganggetriebe zu haben.

DREIPUNKTGELAGERTE KABINE

1961 geht die Baureihe mit verschiedenen Modifikationen modellgepflegt an den Start, zu denen beispielsweise die fortan typische Dreipunktlagerung der Kabine, ein höherer Rahmen und ein hydraulisch betätigter Kraftheber gehören. Weitere Änderungen am Konzept kommen in Gestalt von einer neuen, aus zwei Hälften zusammengesetzten Achse und einer Anhängerbremsanlage sowie einer höheren Frontscheibe.

36 PS AB 1968

Anno 1964 fährt als gewissermaßen dritte Generation der Baureihe 411 (U 34 und U 36) ein auf 34 respektive 36 PS (ab 1968) erstarktes Fahrzeug vor mit verschweißten statt genieteten Rahmenquerträgern am Heck. 1971 schließlich kommen größere, eckig ausgeführte Blinker.