1928 - 1933

LASTWAGEN DER BAUREIHE N 56

1928 - 1933

Mit dem dreiachsigen und an den Hinterachsen einzelbereiften Lastwagen N 56 setzte Mercedes-Benz ab 1928 auf den Trend, bei höheren Nutzlasten – vor allem der besseren Achslastverteilung wegen – Dreiachser einzusetzen. Den N 56 bot das Werk ausschließlich mit Niederrahmen an. Das Niederrahmenchassis war auch die Basis für den entsprechenden Bus, der ebenfalls die Bezeichnung N 56 trug.

VERGASER- ODER DIESELMOTOR BEIDES MÖGLICH

Als Motorisierung wurden wahlweise der Vergasermotor M 36 oder der Dieselmotor OM 5 angeboten. Beides waren Sechszylinder. Der Vergasermotor brachte es auf 100 PS aus 7,8 Liter Hubraum, der Diesel leistete 70 PS bei 8,6 Liter Hubraum. Der Antrieb erfolgte über Kardanwelle sowie Stirnrad-Nabenantrieb auf beide Hinterachsen. Beim Lenken des sperrigen Gefährts mit Radstand 5.650 und 1.350 Millimeter unterstützte den Fahrer eine Bosch-Dewandre-Saugluft-Servohilfe.

N 56 IN ZWEI VERSIONEN

Als Pritschenwagen wurde der N 56 in zwei Versionen mit jeweils gleichem Radstand angeboten: zum einen für 8,5 Tonnen Nutzlast mit Bereifung 40 x 10’’ sowie 7.400 Millimeter langer Pritsche, zum anderen für sieben Tonnen Nutzlast und dann mit 6.700 Millimeter langer Pritsche und der Bereifung 42 x 9’’. Mit Benziner betrug die Höchstgeschwindigkeit 35 km/h, mit Dieselmotor lag sie bei 30 km/h.

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